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World class computing and information science research at Strathclyde...

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Die grune welle: zur entwicklung okologischer parteien in europa

Rudig, Wolfgang (1985) Die grune welle: zur entwicklung okologischer parteien in europa. Aus Politik und Zeitgeschichte, 45. pp. 3-18.

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Abstract

'In den meisten westlichen Industrienationen haben sich in den letzten Jahren grüne Listen und Parteien gebildet; in einigen Ländern haben diese Gruppen bereits Wahlerfolge erzielen können. Die Wahlbeteiligung von Ökologisten ist damit zu einem wichtigen neuen Phänomen nicht nur in der Bundesrepublik, sondern auch auf internationaler Ebene geworden. Es werden die wichtigsten Charakteristika grüner Politik in den einzelnen Ländern Westeuropas beschrieben. Die historisch-vergleichende Bestandsaufnahme folgt einem Drei-Phasen-Modell grüner Parteipolitik: Die Pionierzeit grüner Politik beginnt Anfang der siebziger Jahre mit der Gründung der ersten ökologischen Parteien auf nationaler Ebene in Neuseeland und Großbritannien; die Hauptphase beginnt mit den Erfolgen der französischen Ökologisten bei den Kommunalwahlen 1977 und erreicht nach einer Welle grüner Parteigründungen mit dem Durchbruch der deutschen Grünen 1983 ihren Höhepunkt; mit diesen ersten großen Erfolgen wird die dritte bislang letzte Phase eingeleitet, in der grüne Politik sich als neuestes Modephänomen etabliert und in der die weltweite Ausbreitung grüner Parteien stimuliert wird. In zwei abschließenden Kapiteln werden Thesen zur vergleichenden Analyse grüner Parteien entwickelt und die Zukunft grüner Politik diskutiert. Während die Bundesrepublik Deutschland immer noch eine Ausnahmeposition im Hinblick auf die politische Relevanz grüner Parteien einnimmt, der z.Z. höchstens die belgischen grünen Parteien nahekommen, ist jedoch mit einer internationalen Kontinuität grüner Politik zu rechnen, die in einigen Ländern auch zu neuen politischen Durchbrüchen führen kann. Im Hinblick auf die fragliche weitere Entwicklung der Anti-KKW- und Friedensbewegungen ist die Zukunft dieser Parteien jedoch stark davon abhängig, ob sie neue politische Themen zur weiteren Festigung ihrer politischen Identität nutzen können.